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Aktuell

– 12.12.2018 / Rina Kaçinari & Bernhard Moshammer / Radiokulturhaus, Wien

– 17.12.2018 / Lesung mit Ursula Strauss & Christian Dolezal / Musikverein, Wien

– 08.03.2019 / Tommy Hojsa & Bernhard Moshammer / Konzerthaus, Wien

Tommy Hojsa & Bernhard Moshammer

konrad bayer am elektrischen stuhl

CD 2018 BM03

Eigentlich wollten die beiden Konrad Bayers Stück kasperl am elektrischen stuhl erarbeiten und nur ein paar Lieder dafür schreiben – nun liegt diese CD mit 13 Bayer-Vertonungen vor. Schon die Coverinszenierung entführt in theatrales Terrain: Hojsa hält Bayers Gesamtwerk wie eine Heilige Schrift in Händen, Moshammer präsentiert ein eigenartiges Gerät: das Stylophone, eine Miniorgel im Taschenformat. Ihre unscharfen, dilletantisch geschminkten Gesichter verweisen auf den Kasperl, wenn auch auf einen kaputten, ernsten. Das musikalische Bühnenbild ist entsprechend: wie auf einer Drehbühne werden deftige und sensiblere Szenerien der Reihe nach ausgeleuchtet. Ein präpariertes Klavier, Gitarren, Banjo, Kontrabass, Bassklarinette, das Stylophone – eine Vielzahl altmodischer Sounds begleiten dieses Ringelspiel hinein in den eigenwilligen Sprachkosmos Konrad Bayers, der die menschliche Natur wie auch die Sprache selbst so konsequent wie zeitlos originell auseinandernimmt und bloßstellt.

Duo Gazelle

Wir sterben

CD 2018 BM04

Ein Österreicher, Bernhard Moshammer, ein Deutscher, Karsten Riedel. 23 Lieder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Popmusik zwischen den Stühlen. Hier wird der Rock’n’Roll zu Grabe getragen, der Alltag bei der Pussy gepackt, die sogenannte Gesellschaft hinterfragt. Die Inhalte, bisweilen nur Einzeiler oder kleine Litaneien, sind Moshammers gedichtartigem Text Auf dem Damm (Tirade eines Fassungslosen) entnommen, manche Lieder erreichen nicht einmal die Einminutenmarke, aber das unterstreicht nur die Kurzweiligkeit dieser Sammlung. In keinem Lied wird die Gazelle besungen. Gazellen sind horntragende Tiere aus Afrika. Noch nie hat es eine freie Gazelle nach Wien oder Bochum verschlagen. Ein regelrechtes Duo ist das Duo Gazelle auch nicht. Aber dieses Jahrhundert ist tolldreist. Wer weiß, eines Tages wacht einer auf, blickt aus dem Fenster und sieht Gazellen grasen. In diesem Fall (sowie in einigen anderen Fällen) sei geboten: Die Wurst auf dem Fensterbrett wird sie nicht anlocken – es sind die Kräuter, Baby!

Bücher

ALLES ÜBER MR. DAVIS

Milena 2014

»Sind Sie verheiratet, Miss Davis?« Eigentlich erwartet er jetzt ihre Korrektur auf Bette, diese bleibt aber aus. Miss Davis scheint ihr die rechte Anrede zu sein, vielleicht fällt ihr das auch gar nicht weiter auf. Ein Gedanke, der Leopold schon die ganze Zeit befällt: Diese Frau ist von einer erstaunlichen Unbekümmertheit. Sie scheint alles zu nehmen, wie’s kommt. Die macht sich keinen Kopf. Brüllt in den Kinosaal, bestellt Champagner im Café, isst Burenwurst mit eleganten Handschuhen, fährt Taxi, tut, was ihr in den Sinn kommt – nimmt die Welt in die Hand, packt sie wie ein Karnickel an der Nackenfalte und blickt ihr furchtlos in die Augen.

Sie scheint sich nie zu beklagen, kein Opfer sein zu wollen. Wenn sie sich beschwert, erleichtert sie sich gleichzeitig, erhebt sich arrogant über die Frechheit, die diese Welt nun einmal ist. Dieses Verhalten ist ihm so fremd, dass er es, würde er sie nicht vor sich haben und sich ihrem spröden Charme fügen, verurteilen müsste.

Das gibt ihm ganz schön zu denken. Die Frau spielt definitiv in einer anderen Liga. Und ein wenig verrückt muss sie auch sein – warum sonst sollte sie sich auf jemand wie ihn, der ganz klar nicht ihrem Format entspricht, einlassen?

 

»Die Recherchen rund um die Filmdiva und die Dokumente seines Onkels verwebt Moshammer zu einer intelligenten Erzählung über unerfüllte, platonische Liebe in Zeiten der Pornografisierung und die Kraft der Illusion.« – EX LIBRIS, Ö1
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DIE ZUKUNFT WIRD KEIN HONIGLECKEN

Milena 2012

Exkurs: Ich entschuldige mich bei allen Senioren, die sich beim Lesen dieser Zeilen vom Begriff alt an den gesellschaftlichen Rand gedrängt fühlen oder vom Ausdruck wegwerfen der Vorstellung eines unwürdigen Todes gegenübergestellt meinen, auch bitte ich um Vergebung dafür, eben das Wort Tod in der möglichen Gegenwart alter, kranker oder gebrechlicher Menschen verwendet zu haben – ich entschuldige mich wiederholt für alt sowie für krank und gebrechlich –, ich möchte auch nicht unerwähnt lassen, dass die oftmalige Rede von jungen Menschen in diesem Buch um Gottes willen niemandem intellektuelle Unreife oder körperliche Unfertigkeiten unterstellen will – selbstverständlich entschuldige ich mich bei allen Atheisten für die Redensart um Gottes willen sowie bei allen Menschen für die in dieser Geschichte getätigte Aussage Der Mensch ist ein Schwein. Außerdem entschuldige ich mich bei allen Schweinen für diesen banalen und inadäquaten Vergleich.

Exkurs Ende.

 

»Sehr locker geschrieben, nach dem Spaß merkt man, wie weise das Buch ist.« – KURIER
»Das Auseinanderdriften einer Mittelschichtfamilie vergleicht Bernhard Moshammer mit der Kontinentaldrift. Ein rasanter, humoristischer Roman.« – DIE PRESSE
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EIN KURZER ROMAN ÜBER DIE SCHRECKLICHKEIT DER LIEBE

Milena 2011

Vor drei oder vier Jahren kam Feli in mein Geschäft. Zufällig, wie sie meinte, was natürlich gelogen war. Sie sah beinahe unverändert aus, ein leichtes Grau hatte sich auf ihre immer noch langen und gerade herunterhängenden Haare gelegt, die Stofftasche war einer aus Plastik gewichen. Wir unterhielten uns kurz, sie ging dann auch gleich wieder.

Das Wichtigste an dieser Begegnung war die Tatsache, dass da nichts war. Absolut überhaupt gar nichts. Keine romantischen Erinnerungen, in seltsamem Gelächle und herumschweifenden Blicken versteckten Unsicherheiten, kein unkontrollierbarer Gefühlsschwall aus den Tiefen des Unterbewusstseins. Nichts. Nachdem sie gegangen war, dachte ich: Wegen dieser Person wollte ich einmal sterben. Ich machte einen Schritt zurück – aus mir heraus – und dachte es noch einmal: Wegen dieser Person wolltest du sterben.

Wer ist diese Person? Irgendwer. Nicht ich. Und jeder, der nicht ich ist, ist austauschbar.

Der ganze Krampf ist reines Zeittotschlagen!

 

»Ein skurril-trotziger Abgesang auf die Romantik – ein Männerschicksal, das durchaus als Warnung zu verstehen ist.« – STERN
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ZEIT DER IDIOTEN

Milena 2009

Sie schaut mir in die Augen, und ich weiß, ich sollte sie jetzt küssen, sie umarmen, mein Herz weit, weit aufmachen und sie in mich hineinziehen, die Welt für einen Augenblick anhalten und einen kleinen Kokon um uns weben, der sich anfühlt wie ein Lovesong von Van Morrison und der jedem Sturm trotzen könnte.

Aber ich tu’s nicht. Ich tu es einfach nicht. Fragt mich nicht, warum, aber ich schau sie nur an und sage: »Ich glaube, Terrorismus ist die aktuellste Form von Rock’n’Roll.«

 

»Ein freches, feines Buch – Rockmusik zwischen zwei Deckeln. Hoffnungsvoll hoffnungslos auf der Suche nach der richtigen Liebe, dem richtigen Song, dem richtigen Leben – zwischen Wien und St. Pölten, Selbstmordattentaten und Schotterteichen. Zutiefst traurig, zutiefst komisch, weil der Blues eben auch aus Österreich kommt. Und „Jessasmarandjosef“ sein Refrain ist ...« – BARBARA RETT
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Theater

Musik: Bernhard Moshammer

DER GUTE MENSCH VON SEZUAN

Regie: Peter Wittenberg / Landestheater NÖ St. Pölten, 2018

DIE GLASMENAGERIE

Regie: David Bösch / Akademietheater Wien, 2018

HOTEL STRINDBERG

Regie: Simon Stone/ Akademietheater Wien, 2018

AN DER ARCHE UM ACHT

Regie: Julia Burger / Burgtheater Kasino Wien, 2017

DREI SCHWESTERN

mit Karsten Riedel / Regie: David Bösch / Burgtheater Wien, 2016

DIE PRÄSIDENTINNEN

Regie: David Bösch / Akademietheater Wien, 2015

PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG

Regie: David Bösch / Residenztheater München, 2015

JOHN GABRIEL BORKMAN

Regie: Simon Stone / Akademietheater Wien, Wiener Festwochen 2015

PEER GYNT

Regie: David Bösch / Residenztheater München, 2014

EFFI BRIEST

Regie: Regina Fritsch / Festspiele Reichenau, 2014

 PARZIVAL

Regie: David Bösch / Akademietheater Wien, 2014

MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER

Regie: David Bösch / Burgtheater Wien, 2013

OREST

Regie: David Bösch / Residenztheater München, 2013

DER BÖSE GEIST LUMPAZIVAGABUNDUS

mit K. Riedel & T. Hojsa / Regie: Matthias Hartmann / Burgtheater Wien, 2013

DER TALISMAN

mit Karsten Riedel / Regie: David Bösch / Akademietheater Wien, 2013

ACHT FRAUEN

Regie: Maria Happel / Landestheater NÖ St. Pölten, 2012

BLACKBIRD

Regie: Alexandra Liedke / Theater in der Josefstadt Wien, 2011

Musik

Duo Gazelle / Wir sterben

2018

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Tommy Hojsa & Bernhard Moshammer / konrad bayer am elektrischen stuhl

2018

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Bernhard Moshammer / Wir haben uns verlaufen

2017

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Bernhard Moshammer / Alles über jeden

2014

Zum Buch ``Alles über Mr. Davis``

Bernhard Moshammer / L

2011

Bei iTunes downloaden

Börn & Mika Vember / Fame & Success

2009

Bei iTunes downloaden
Kontakt

Bernhard Moshammer

 

mail@bernhardmoshammer.com

 

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